Das 1. Quartal 2019 – Nach dem Regen scheint die Sonne

Neuwied, 5. April 2019

 

Das 1. Quartal 2019 – Nach dem Regen scheint die Sonne

Nach dem Regen scheint die Sonne. Einer kurzen und heftigen Abwärtsbewegung im letzten Quartal 2018 folgt nun ein ebenso überraschender Aufschwung im ersten Quartal des neuen Jahres. Dabei befindet sich die Weltwirtschaft in einem schwierigen Umfeld.
 
Ob in USA, China oder Europa, überall sind die Konjunkturampeln auf Gelb gesprungen. Die Börsen als Frühindikatoren hatten also zunächst den richtigen Riecher. Ist die laufende Erholung gerechtfertigt?
 
  • Die wirtschaftlichen und politischen Risiken haben ohne Zweifel zugenommen. Ein ungeregelter Brexit aber auch eine last-minute Lösung sind möglich. Die Märkte setzen offenbar auf einen Kompromiss.
  • Die absurden Dramen auf den politischen Bühnen in London und Washington setzen sich fort. Die Demokratie nimmt Schaden. Konservative Kräfte stellen sich gegen die Moderne und zunehmend auch gegen die Jugend, die bei „fridays for future“ für ihre berechtigen Anliegen demonstriert. Die Zeit für einen tiefen ökonomischen, ökologischen und politischen Bewusstseinswandel scheint reif zu sein.
  • Die Folgen des Klimawandels werden immer offensichtlicher. Darin sind sich sowohl die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA, das Potsdamer Institut für Klimaforschung als auch die Münchner Rück-Versicherung einig.
  • Hat die Politik auf die falschen Themen gesetzt? Die Grünen profitieren von einem bemerkenswerten Rückenwind. Sie sind ausdrücklich Europa- und Euro freundlich, haben eine offen-positive Haltung zu Flüchtlingen und in Punkto Klima gelten sie als konsequent und authentisch.
  • Nun ist sie offiziell: Die Zinswende in Amerika. Die US-Notenbank hat kapituliert, und die Politik steigender Zinsen beendet. Der US-Wirtschaft geht es nicht so gut, wie es vordergründig scheint. Die Japanisierung der US-Wirtschaft hat begonnen.
  • Auch in China lahmt die Konjunktur. Die Regierung beschließt sowohl Steuer- als auch Zinssenkungen. Der Druck zum Abschluss eines Handelsabkommens mit den USA liegt auf beiden Seiten. Die Märkte glauben daran.
  • Im Wahlkampf versprach Donald Trump die Staatsschulden binnen acht Jahren zu tilgen. Nun sind die Staatschulden innerhalb seiner nun zwei Jahren dauernden Amtszeit um 3 Bio. auf 22 Bio. USD gestiegen. Die US-Unternehmen haben die Steuergeschenke dankend angenommen. „Der Kapitalismus betrügt sich selbst“, ist der zynische Kommentar des ehemaligen Handelsblatt Chefredakteurs Garbor Steingart.
  • Die US-Präsidentschaftswahlen in 2020 werfen Schatten. Werden die Republikaner Trump als Kandidaten küren und könnte er nochmals wiedergewählt werden? Möglich ist alles. Die Vernunft steht nicht gerade hoch im Kurs.

 

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Michael Scheidgen

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