Quartalskommentar Oktober 2018

Neuwied, 2. Oktober 2018

Das 3. Quartal 2018 an den globalen Finanzmärkten

10 Jahre nach dem Kollaps von Lehman Brothers und dem Ausbruch der Finanzkrise möchte ich einen Blick in die vergangene, heutige und künftige Welt wagen. Dabei wandeln wir auf den Spuren von Karl Marx und Friedrich Wilhelm Raiffeisen, die vor 200 Jahren als Rheinland-Pfälzer geboren wurden.
 
Die Ideen der beiden berühmten Männer veränderten die Welt. Dabei begegnen wir auch dem Jesuiten Oskar von Nell-Breuning. Die Geschichte erzählt vom Sieg des angelsächsisch geprägten Kapitalismus über den Marxismus im Jahre 1989, von den Exzessen eines entfesselten Finanzkapitalismus und den wirtschaftlichen und politischen Folgen, mit denen wir heute zu kämpfen haben. Am Beginn eines neuen Zeitalters eröffnet die Digitalisierung neue Möglichkeiten der Partizipation und der Gestaltung. Die ausführlichen Ausführungen finden Sie separat in „Marktfokus kompakt“. Unter anderem werden darin die folgenden Fragen behandelt:
 
  • In der Wirtschaft läuft es weitaus besser als in der Politik. Der Populismus ist ein globales Phänomen. Wie konnten Italiener Salvini, Türken Erdogan, Briten Johnson, Ungarn Orban und Amerikaner Trump auf den Leim gehen? Wie konnten sich die Friedensdividenden von 1989 in Luft auflösen?
  • 10 Jahre nach dem Untergang von Lehman Brothers haben Untergangspropheten Hochkonjunktur. Sie schüren Ängste, die auf einen fruchtbaren Boden fallen. Sind diese Ängste berechtigt oder sehen die Dinge bei Lichte betrachtet anders aus?
  • Konservative gelten als Werte bewahrend. Die Erfahrung lehrt, dass konservative Positionen besonders kritisch unter die Lupe genommen werden müssen.
  • Man muss den Kapitalismus nicht mögen, aber er ist offensichtlich ein effektives Druckmittel, um auch Despoten wie Erdogan zu disziplinieren
  • Die amerikanische Wirtschaftspolitik unter Trump ist nicht tragfähig. Trotz Hochkonjunktur „produzieren“ die Amerikaner ein Haushaltsdefizit von 5% pro Jahr. Der Schuldenaufbau ist schwindelerregend. Mit dem USD als Weltreservewährung halten die Amerikaner einen Trumpf in der Hand. Der amerikanische Wirtschaftsaufschwung neigt sich dem Ende zu.
  • Sonderermittler Müller ist Trump dicht auf den Fersen. Die Russen dürften kein Interesse daran haben, Trump auffliegen zu lassen. Aus ihrer Sicht macht er einen „prima Job“. Er destabilisiert Amerika und den Westen.
  • Die globale Wirtschaft steht vor einer digitalen Revolution. Die Kriterien Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung geraten in den Fokus von Management und Kapitalanlegern. Hier wurden bereits große Fortschritte gemacht, die verantwortungsbewussten Anlegern neue Möglichkeiten eröffnen.
 
Für einen Gedankenaustausch und Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie eine geruhsame Zeit und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
 
 
mit freundlichen Grüßen

Michael Scheidgen

Michael Scheidgen

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Stefan-Andres-Straße 23
56567 Neuwied
Telefon: 02631 953960

Norbert Labonte

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